Das Spiel

SPIELEN ist für Kinder das Grösste, im Spiel sind Kinder sich selbst. SPIELERISCHE Betätigung ist für die Kinder das beste Mittel, sich verschiedene physische, emotionale und mentale Verhaltensweisen anzueignen.

Der Wettkampfgedanke sollte jedoch nicht völlig aus den Augen gelassen werden: Wichtig ist hierbei nur, dass die angebotenen Spielformen den kindtypischen Verhaltensweisen angepasst sind.

Daher müssen den Kindern einfache, grundlegende Situationen vorgegeben werden, die für alle Kinder verständlich und nachvollziehbar sind und sich mit ihrer Motivation vereinbaren lassen. 

Das Konzept des Kinderfussballs weist folgende Merkmale auf:

 

  • Kinderfussball muss vor allem ein SPIEL sein.
  • Er muss SPIELERISCH sein.
  • Er muss vereinfacht und den Eigenheiten der Kinder angepasst werden.
  • Er muss die beiden grundlegenden Situationen des Fussballs enthalten: Kooperation und Opposition.
  • Er eignet sich bestens zur physischen, motorischen, psychomotorischen, mentalen und sozialen Entwicklung. 

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Häufigkeit und Länge

Wie häufig die Trainings stattfinden, hängt vom Alter und von der Erfahrung der Kinder ab. Schulvereine können ein oder zwei Trainings pro Woche anbieten. Klubs führen für Kinder unter 12 Jahren bis zu drei Trainings pro Woche durch.

Ein Training kann je nach Wetter (Hitze, Kälte, Regen, Wind etc.) gekürzt werden. Der Trainer muss das Training auf das Alter und das technische Niveau der Kinder sowie auf das Wetter abstimmen.