Wer sind die bevorzugten Ansprechpartner?

Wichtigste Partner sind die Bildungs-, Gesundheits-, Jugend- und Sportministerien. Da die Aufgabenbereiche der einzelnen Ministerien und staatlichen Einrichtungen von Land zu Land variieren, sind die nachfolgenden Ministerien nur beispielhaft aufgeführt. 

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Bildungsministerium
Jugend- und Sportministerium
Gesundheitsministerium

 

Dieses Ministerium verwaltet die meisten schulischen Einrichtungen des Landes, erarbeitet Bildungsprogramme und stellt die entsprechenden Mittel bereit. Die Arbeit über das schulische Netz bietet folgende Vorteile: 

 

  • Der Zugang zu allen Schulen des Landes, auch im ländlichen Raum und in entlegenen Gebieten.
  • Bestehendes Bildungsnetz und Kommunikation mit den Schulen: Organisation von Spielen und Trainings, Abgabe von Ausrüstung, Berichte über die verschiedenen Aktivitäten etc.
  • Mögliche Einbeziehung der Lehrkräfte – ob sportlich qualifiziert oder nicht – in die Vermittlung sportlicher Inhalte. Daraus kann eine wertvolle Zusammenarbeit entstehen. Denkbar sind die Schulung von Lehrern und deren Beteiligung an Spielen sowohl zwischen den Schulen als auch innerhalb der regionalen Fussballligen.
  • Beziehung zu den Vereinen: Kinder, die regelmässig spielen wollen, den örtlichen Vereinen zuführen oder Vereinstrainer an den Aktivitäten der Schulen beteiligen. Insbesondere in Entwicklungsländern, wo der Sport wenig verbreitet oder noch schlecht strukturiert ist, ist die Zusammenarbeit mit diesem Ministerium zentral, zumal gerade dort der Zugang zu (grundlegender) Infrastruktur und Sportausrüstung (in erster Linie Bälle) aus wirtschaftlichen Gründen schwierig ist. 
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Insbesondere in Entwicklungsländern, wo der Sport wenig verbreitet oder noch schlecht strukturiert ist, ist die Zusammenarbeit mit diesem Ministerium zentral, zumal gerade dort der Zugang zu (grundlegender) Infrastruktur und Sportausrüstung (in erster Linie Bälle) aus wirtschaftlichen Gründen schwierig ist.

Wichtig: In einigen Ländern stehen nicht alle Schulen unter ministerieller Verwaltung. Dies ist beispielsweise bei Religionsgemeinschaften oder internationalen, von Drittländern finanzierten Schulen der Fall. Beim Kinderfussballprogramm müssen alle Schulen integriert werden. 

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Die Beziehung zu diesem Ministerium ist unter anderem aus folgenden Gründen sehr wichtig:

 

 

  • Der Zugang zu und der Unterhalt von Sportstätten sind für Spiele zwischen Schulen oder für Einrichtungen, die über keine Trainingsmöglichkeiten verfügen, eine Grundvoraussetzung.
  • Bereitstellen von Trainern für die Schulung von Jugendarbeitern und Sportlehrern sowie die Beaufsichtigung von Fussballprogrammen (Training, Spiele etc.). 

Kinder müssen unbedingt ein Gesundheitsbewusstsein entwickeln. Mit dem Kinderfussballprogramm können sie für Gesundheit und Sport sensibilisiert werden, z. B. für: 

  1. die Nichteinnahme von unerlaubten oder schädlichen Substanzen
  2. eine gute Ernährung, Hygiene und einen gesunden Lebenswandel

Das Ministerium kann ganz direkt helfen: 

  • Medizinische Betreuung durch Sanitäter, Betreuer oder Ärzte während Sportveranstaltungen
  • Abstellung von Ärzten für medizinische Untersuchungen der Kinder
  • Lieferung von Medikamenten oder Erste-Hilfe-Koffern für bestimmte Schulen oder Spiele zwischen Schulen 
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Sonstige staatliche Organisationen

Es können noch weitere staatliche Organisationen an der Umsetzung des Programms beteiligt werden, zum Beispiel:

 

  • Regionen und Städte: Integration des Programms in regionale und kommunale Aktivitäten etc.
  • Umweltagenturen: Verknüpfung des Kinderfussballprogramms mit dem Umweltschutz, dem Schutz von Trinkwasserquellen, der Abfallentsorgung etc.
  • Frauenorganisationen: Bekämpfung von sexueller Diskriminierung durch gemischte Teams, Förderung des Mädchenfussballs etc. 

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